Auch in den nächsten sechs Jahren wird die BÜRGERLISTE Dingolfing die Entwicklung der Stadt Dingolfing zukunftsorientiert mitgestalten. Vorausschauend und mutig müssen wir zum Wohle aller Dingolfinger und deren Umwelt entscheiden und handeln.
Begreifen wir den tagtäglichen Wandel als Voraussetzung für eine permanente Verbesserung!

Gerade als Industriestadt hat Dingolfing einen direkten Einfluss auf das Klima und die Umwelt. Werden wir uns darüber bewusst und gestalten unsere Lebensweise nachhaltig, indem wir

  • die Stadt Schritt für Schritt energie-autark machen und von fossilien und atomaren Energieträgern befreien. Mit Sonnen- und Windenergie und auch mit Holz ist Dingolfing schon gut unterwegs Nun gilt es, diese weiter auszubauen und zusätzlich dezentrale Speicher zu installieren und zu betreiben.
    Dies soll eine zentrale Aufgabe der Stadtwerke Dingolfing und aller Bürger werden.
  • sinnvolle und flexible Konzepte für den ÖPNV aufstellen und umsetzen. Gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden müssen wir das Oberzentrum Dingolfing entwickeln und erreichbar machen.
    Füttern wir unsere Dingos mit Strom statt mit Diesel!
  • Ohne Individualverkehr wird es nicht gehen. Gerade Dingolfing muss den Schritt zur E-Mobilität entschieden wagen. Hierfür müssen wir die notwendige technische und organisatorische Infrastruktur schaffen.
  • Klima- und Umweltschutz braucht Management. Deshalb wollen wir die Rolle des Dingolfinger Klimaschutzmanagers stärken und ihn in wesentlich in städtischen Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse fordern und mit einbeziehen.
    Wir wollen unser Klimaschutzbündis ernst nehmen und daran aktiv arbeiten.
  • Voraussetzungen für die Landwirtschaft schaffen, damit sie nachhaltig, regional und auch wirtschaftlich arbeiten können. Initiieren wir z.B. Regionalmärkte, Verbrauchergemeinschaften und Feiern mit regional nachhaltig erzeugten Lebensmitteln. Motivieren wir zum Beispiel Kantinen verstärkt regionale Lebensmittel einzusetzen. Das ist auch ein Baustein zur Reduzierung von Verpackungsmüll.
  • Lärm und Licht verschmutzen ebenfalls unsere Umwelt. Auch hier müssen wir effektive Maßnahmen sowohl bei der Entstehung, als auch beim Schutz fordern und initiieren. Gebäude- und Straßenbeleuchtung ist so weit wie möglich zu reduzieren.

Demografie, Globalisierung Umwelt- und Klimaschutz, und insbesondere die Digitalisierung stellen auch Dingolfing vor besondere Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, muss der Industriestandort Dingolfing weiterentwickelt werden. Wir brauchen:

  • mehr Arbeitsplätze in Kreativberufen wie zum Beispiel Mediengestaltung, Architektur, Software-Entwicklung, Künstliche Intelligenz, Design, Erziehung, Bildung und Kunst.
    Dadurch werden sowohl unsere Wirtschaftsstruktur als auch unsere Berufsfelder vielfältiger und tragen zum modernen Image der Stadt positiv bei.
    Bauen wir eine nachhaltige Start-Up Szene durch interessante Raum- und Strukturangebote für Arbeiten, Wohnen und Freizeit auf. Die Metropole ist out.
  • ein intensives, gesamtheitliches und offenes Stadtmarketing, damit die Dingolfinger Gewerbebetriebe koordiniert und unterstützt werden. Denn der Charme und die Seele einer Stadt sind die kleinen Dinge.
  • Unterstützung des Handwerks und des Einzelhandels, kleiner und mittlerer Unternehmen, sowie der Verwaltung selbst auf dem Weg in die digitale Welt, um gegen internationalen Konzernen bestehen zu können. Wir brauchen diese Arbeitsplätze auch jetzt und in Zukunft noch mehr.

Für uns ist Dingolfing weit mehr als nur eine Autostadt. Sie ist eine Menschenstadt. Hier werden wir geboren, gehen zur Schule, lernen Berufe, gründen eine Familie, verbringen unsere Arbeits- und Freizeit, erfreuen uns an Kultur und Sport und genießen unseren Ruhestand. Dafür müssen wir Dingolfing gestalten. Deshalb wollen wir:

  • bezahlbaren, familien- und seniorengerechten Wohnraum schaffen. Wohngebiete sind für Kinder, Erwachsene und Senioren da, nicht für den Autoverkehr.
  • die Kinderbetreuung entsprechend der aktuellen Anforderungen gestalten. Wir brauchen ausreichend Plätze, angepaßte Öffnungszeiten und eine gesunde Verpflegung in einladenden Gebäuden (Holz statt Beton, bunt statt grau).
  • die öffentlichen Spielplätze unterschiedlich und natürlicher gestalten. Holz macht zwar mehr Arbeit als Edelstahl, hat aber eine ganz andere Spielqualität. Mit Bäumen, Wasser, Bänken und Tischen schaffen wir eine ganz andere Aufenthaltsqualität, als aktuell bei vielen der Spielplätze.
  • mehr Jugendtreffpunkte schaffen, wo sie sich fordern, testen und entwickeln können. Der Jugendstadtrat muss wiederbelebt werden. Wir denken positiv.
  • Organisationen und Vereine, deren Mitglieder Neubürgern Hilfestellung zur Integration leisten, tatkräftig unterstützen.
  • öffentliche Bereiche seniorengerecht gestalten. Barrierefreiheit ist wichtig, aber nicht alles. Öffentliche Plätze brauchen auch eine Aufenthaltsqualität, die es wert ist, dort zu sein.
  • den Wert des Zusammenlebens betonen. Hier spielen unsere Vereine eine immens wichtige Rolle. Insbesondere in der Jugendarbeit sind sie maximal zu unterstützen. Das ist unter anderem eine wirksame Drogenprävention.

Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich in und um Dingolfing viel verändert. Gewerbe- und Wohngebiete, Straßen und Plätze, Hallen und Gebäude sind entstanden. Doch haben wir immer ausreichend darauf geachtet,  dass das lebenswert und klimafreundlich geschieht? Deshalb wollen wir darauf – unter Anwendung folgender Prinzipien – ein besonderes Augenmerk legen:

  • der Flächenverbrauch ist auf ein Minimum zu reduzieren, indem wir Baulücken schließen und brachliegende Flächen nutzen. Wertvolle Altbestände sollen nachhaltig und attraktiv saniert werden. Wir müssen neue Wohn- und Arbeitskonzepte vorstellen und davon begeistern. Coworking-Spaces und Tiny-Houses (dt.) sind nicht nur für die Großstädt sinnvoll und interessant. Der Bedarf neuer Straßen ist unter dem geänderten Blickwinkel moderner Verkehrskonzepte zu sehen.
  • Leerstehende Gebäude und Anlagen (wie z.B. Endres, Schloss Teisbach, Stadion-Stubn usw.) sind schnellstmöglich einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
  • der Energieverbrauch und die Umweltbelastung von Gebäuden ist über den kompletten Lebenszyklus zu betrachten. Nämlich von der Herstellung und dem Transport der Baustoffe, der Verarbeitung, über den Bau und des Betriebes der Gebäude, bis zur Entsorgung des Schutts.
  • die Konstruktion und die Gestaltung der Gebäude soll so sein, dass Material, Form und Funktion mit Fläche und Energie optimal umgehen.
  • die Gestaltung von Straßen und Plätzen brauchen mehr Grün. Nur so schaffen wir Aufenthaltsqualität.
  • natürliche Baustoffe in öffentlichen Gebäuden und Plätzen verstärkt verwenden. So vermeiden wir Kunststoffe, Beton und energieintensives Aluminium.

Kandidaten 2020

[01] Friedrich
Steininger
[01] Friedrich
[02] René
Kleiner
[02] René
[03] Klaus
Seufzger
[03] Klaus
[04] Benjamin
Kobler
[04] Benjamin
[05] Antonie
Holzinger
[05] Antonie
[06] Christine
Telink
[06] Christine
[07] Anna
Hölzel
[07] Anna
[08] Claudia
Löffler
[08] Claudia
[09] Alexander
Holzinger
[09] Alexander
[10] Manfred
Bauer
[10] Manfred
[11] Stefan
Salzinger
[11] Stefan
[12] Marcel
Hans
[12] Marcel
[13] Anton
Reicheneder
[13] Anton
[14] Eva
Brennsteiner
[14] Eva
[15] Anne-Kathrin
Rieger
[15] Anne-Kathrin
[16] Lilly
Telink
[16] Lilly
[17] Ralf
Zeilhofer
[17] Ralf
[18] Hans-Jörg
Piechotka
[18] Hans-Jörg
[19] Theresia
Lange
[19] Theresia
[20] Ines
Helmer
[20] Ines
[21] Max
Uhlig
[21] Max
[22] Andrea
Able
[22] Andrea
[23] Ludwig
Günther
[23] Ludwig
[24] Josef
Fischer
[24] Josef
Klaus
[Ersatz] Hölzel
Klaus
Renate
[Ersatz] Lutz
Renate

Kandidatenliste

  1. Friedrich Steininger – Schreiner/Informatiker, Geschäftsführer. 60
  2. René Kleiner – Logistiker. 47
  3. Klaus Seufzger – Elektrotechnik-Ing./MBA, SW-Entwickler. 37
  4. Benjamin Kobler – Elektrotechnik-Ing., Forschung und Entwicklung. 38
  5. Antonie Holzinger – Hausfrau. 64
  6. Christine Telink – Betriebswirtin. 37
  7. Anna Hölzel – Oberstudienrätin i.R.. 68
  8. Claudia Löffler – Angestellte. 47
  9. Alexander Holzinger – Dipl.-Sportwiss., Mediengestalter. 42
  10. Manfred Bauer – Dipl.-Informatiker/Realschullehrer, Zweiter Realschulkonrektor. 55
  11. Stefan Salzinger – Masterstudent ‚Nachwachsende Rohstoffe‘/‚Bioökonomie‘. 22
  12. Marcel Hans – Bachelorstudent Gartenbau. 25
  13. Anton Reicheneder – Elektroing./IT-Trainer, Rentner. 67
  14. Eva Brennsteiner – Vertriebsspezialistin. 47
  15. Anne-Kathrin Rieger – Ärztin. 40
  16. Lilly Telink – Sekretärin. 65
  17. Ralf Zeilhofer – Elektrotechnik-Ing. FH, Abteilungsleiter Softwareentwicklung. 49
  18. Hans-Jörg Piechotka – Dipl.-Ing. Brandschutztechnik. 68
  19. Theresia Lange – Büroangestellte. 58
  20. Ines Helmer – Fotografin. 39
  21. Max Uhlig – Student.
  22. Andrea Able – Abiturientin, Jugendleiterin im Alpenverein. 18
  23. Ludwig Günther
  24. Josef Fischer – Dipl.-Ing. (FH) für Fahrzeugtechnik, Rentner. 63
Ersatzkandidaten

Klaus Hölzel – Dipl.-Ing. Maschinenbau, Dipl.-Kfm., Rentner. 73
Renate Lutz – Hausfrau. 71

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