Hier der Artikel des DA zum Zukunftsprojekt „Bau- und Abenteuerspielplatz für Dingolfing.

Die Bürgerliste Dingolfing unterstützt diese Projektidee mit ganzem Herzen.

Hier der Artikel des DA zum Zukunftsprojekt „Bau- und Abenteuerspielplatz für Dingolfing.

Die Bürgerliste Dingolfing unterstützt diese Projektidee mit ganzem Herzen.

Dingolfing. Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung sind keine fernen Zukunftsvisionen mehr, sondern Werkzeuge, die schon heute das Leben in der Stadt und die Arbeit in Unternehmen verbessern können. Das wurde beim jüngsten Vortragsabend der Bürgerliste Dingolfing im „Um’s Eck“ mehr als deutlich. Unter dem Motto „KI, Digitalisierung und Wandel in Dingolfing“ zeigten die Referenten praxisnah und verständlich auf, welche Chancen die neuen Technologien für Bürger, die Stadtverwaltung und den lokalen Mittelstand bieten.
Friedrich Steininger, der die Veranstaltung moderierte, begrüßte die interessierten Gäste und übergab das Wort an Bürgermeisterkandidat Michael Limmer. Dieser skizzierte seine Vision einer modernen und bürgernahen Verwaltung. „Die neuen Technologien bieten die Möglichkeit, dass die Kommunikation mit der Verwaltung nicht mehr nur zu engen Öffnungszeiten stattfindet, sondern sich den unterschiedlichsten Lebensmodellen der Bevölkerung anpasst“, so Limmer. Er betonte jedoch klar: „Trotz aller Digitalisierung darf der Mensch nicht vergessen werden und das Rathaus muss nach wie vor persönlich erreichbar bleiben.“



Anschließend nahm Dr. Theo Steininger, Geschäftsführer der Erium GmbH, die Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der KI. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus seinem Unternehmen erklärte er anschaulich die Funktionsweise von Maschinellem Lernen und Generativer KI. Seine Quintessenz: „KI beschleunigt unsere Arbeit, aber Denken und Entscheiden müssen wir nach wie vor selber.“ Als greifbares Ergebnis dieser Technologie präsentierte er den Chatbot der Bürgerliste, über den bereits über 100 konkrete Anregungen aus der Bevölkerung gesammelt wurden. Besonders häufig genannt: der Wunsch nach einer höheren Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und mehr Sicherheit für Radfahrer.



Alfred Haslbeck, ehemaliger IT-Leiter bei BMW und heute Geschäftsführer der i-LogiX GmbH, stellte die Initiative „ECO System Ostbayern“ vor. Dieses Netzwerk soll Wissenschaft, Wirtschaft und Bürger zusammenbringen, um gerade kleinen und mittelständischen Firmen den Zugang zu neuen Technologien zu erleichtern. Haslbeck ist überzeugt, dass dieses Netzwerk „einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Region und zur Diversifizierung des wirtschaftlichen Angebotes beitragen wird.“
Der Abend zeichnete sich durch seine hohe Informationsdichte und Praxisnähe aus. Statt abstrakter Phrasen erhielten die Teilnehmer konkrete Einblicke und Lösungsansätze. Das Fazit eines Besuchers fasste die Stimmung treffend zusammen: “Schade, dass ich schon bei den anderen Parteien war. Mit dem Wissen von heute hätte ich dort bessere Fragen stellen können. Bei euch ging es in die Tiefe, ich habe viel gelernt, während alle anderen nur an der Oberfläche kratzen.”

Dingolfing. Seit Anfang Februar ist Michael Limmer, Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste Dingolfing, gemeinsam mit Stadtratskandidaten in den Straßen und Vierteln unserer Stadt unterwegs – und zwar direkt an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürger.
Die Idee dahinter ist einfach: Politik soll nicht nur im Rathaus stattfinden, sondern dort, wo die Menschen leben. Und genau das kommt an! Die Resonanz auf die Hausbesuche ist überwältigend. Überall wurden die Kandidaten herzlich empfangen, es wurde geplaudert, zugehört und diskutiert. Als kleine Aufmerksamkeit hatten die Besucher frische Getränke dabei – eine nette Geste, die für gute Stimmung sorgte.

„Natürlich ist so ein Haustürwahlkampf anstrengend“, gibt Michael Limmer zu. „Aber wenn man dann mit den Leuten ins Gespräch kommt, ihre Anliegen hört und spürt, wie sehr sie sich über den persönlichen Kontakt freuen – dann weiß man, wofür man das macht. Das ist echte Bürgernähe, und genau dafür steht die Bürgerliste.“
Die Bürgerliste Dingolfing setzt damit ein klares Zeichen: Politik lebt vom Dialog, vom Zuhören und vom Miteinander. Die Haustür-Tour wird in den kommenden Wochen fortgesetzt – vielleicht klingelt das Team ja auch bald bei Ihnen!

Gemeinsam für Dingolfing – nah dran an den Menschen!

Die Bürgerliste Dingolfing geht im Kommunalwahlkampf bewusst neue Wege. Statt klassischer Wirtshausauftritte setzt die Bürgerliste Dingolfing mit Bürgermeisterkandidat Michael Limmer auf persönliche Begegnungen, klare Inhalte, flexible und digitale Formate. „Politik muss für die Menschen greifbar sein. Nur wer zuhört, kann auch gestalten“, so Limmer.
Ein zentrales Format ist „Wirtshaus oder Wohnzimmer“: Bei zahlreichen Terminen in kleinen Runden können Bürger Limmer persönlich treffen, Fragen stellen und Anliegen direkt besprechen. Dabei kommt er zu Vereinen, Unternehmen und Bürgern nach Hause. „Bei diesem Format ist es mir wichtig, vertrauliche Gespräche zu führen – ohne mediale Begleitung, ohne Wahlkampfgetöse. Es wird sehr gut angenommen“, freut sich Limmer.
Ergänzend bietet Limmer digitale Online-Veranstaltungen zur Vorstellung seines Wahlprogramms an. „Nicht jeder kann flexibel teilnehmen – viele haben kleine Kinder, arbeiten, pflegen Angehörige oder sind mobil eingeschränkt. Deshalb stellen wir unser Programm bewusst auch online vor“, erklärt Limmer.
Zudem gibt es Telefonsprechstunden, um allen Bürgerinnen und Bürgern eine Teilnahme zu ermöglichen – egal ob Eltern, Berufstätige oder Senioren. „Mir ist wichtig, dass jeder die Chance hat, mit mir ins Gespräch zu kommen – persönlich, telefonisch oder online“, so Limmer.
Neben den direkten Begegnungen setzt die Bürgerliste auf themenbezogene Veranstaltungen. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) fand eine Veranstaltung zur hausärztlichen und kinderärztlichen Versorgung statt. Auch Bildungsfragen standen bei einem Treffen mit Erzieherin und Waldpädagogin sowie Stadtratskandidatin Diana Totzki im Fokus. „Wir wollen echte Gespräche führen, konkrete Themen diskutieren, Lösungen ansprechen und nicht nur Reden schwingen“, betont Limmer.
Seit sechs Jahren ist die Bürgerliste Dingolfing zudem regelmäßig bei Vereinsveranstaltungen präsent – ein Ausdruck gelebter Nähe zu den Menschen in Dingolfing.
Kommende Termine:
Infostände Marienplatz Dingolfing: 13.02., 17.02., 27.02., 03.03., 06.03., jeweils 08:30–12:00 Uhr während dem Markt. Des Weiteren finden Infostände am Bauernmarkt in Höfen statt: 20.02., 12:00–16:00 Uhr; 27.02., 13:00–17:00 Uhr.
Mit diesem Mix aus persönlicher Nähe, Präsenz und flexiblen digitalen Angeboten zeigt die Bürgerliste Dingolfing, dass Wahlkampf nah an den Menschen, praxisnah und inhaltlich fokussiert gestaltet werden kann.
„Unser Anspruch ist klar: Wir wollen gestalten, Lösungen anbieten und für alle Bürger erreichbar sein“, so Limmer abschließend.
Anmeldungen und Terminanfragen bitte an mail@buergerliste-dingolfing.de oder per WhatsApp unter 015118479522.

Pressemeldung der Bürgerliste Dingolfing vom 8.2.2026
Dingolfing. Mit einer einstimmig gewählten neuen Vorstandschaft und klarem Fokus auf die anstehende Kommunalwahl startet die Bürgerliste Dingolfing in die heiße Phase des Wahlkampfs. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 8. Februar im Hotel Adebar zogen die Mitglieder eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und stellten die personellen Weichen für die Zukunft.
Der 1. Vorstand Friedrich Steininger hob in seinem Jahresrückblick die zahlreichen Aktivitäten hervor, die ganz im Zeichen des Kommunalwahlkampfes standen. Dazu zählten unter anderem der Kick-Off zum Wahlkampf 2026, der Start der überarbeiteten Webseite, diverse Mitgliedertreffen sowie Infostände und der Haustürwahlkampf seit Januar. Thematisch habe man sich intensiv mit wichtigen Stadtentwicklungsthemen wie dem Transformationsplan für die Innenstadt, der Zukunft der Brauerei Wasserburger, dem Jubiläumspark, Schloss Teisbach und der ärztlichen Versorgung auseinandergesetzt.

Nach dem positiven Kassenbericht von Schatzmeister Hans-Jörg Piechotka und der einwandfreien Prüfung durch die kurzfristig eingesprungenen Kassenprüfer Thomas Chiarcos und Max Eineichner, wurde die gesamte Vorstandschaft von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet.
Die anschließenden Neuwahlen unter der Leitung von Hans Aigner brachten ein klares und einstimmiges Ergebnis. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Alle Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das große Vertrauen. Ein besonderer Dank ging an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder. Friedrich Steininger überreichte dem langjährigen Schriftführer Klaus Hölzel, sowie dem scheidenden Schatzmeister Hans-Jörg Piechotka als Dank für ihr langjähriges Engagement ein kleines Präsent.
Bürgermeisterkandidat Michael Limmer gab zum Abschluss einen optimistischen Ausblick auf die verbleibenden Wochen bis zur Wahl. Er berichtete von einer sehr guten und positiven Resonanz bei den Dingolfinger Bürgerinnen und Bürgern und dankte dem gesamten Team für die tatkräftige Unterstützung. Mit diesem starken Rückenwind will die Bürgerliste die verbleibende Zeit im Wahlkampf mit großem Elan nutzen.

Die neue Vorstandschaft mit Bürgermeisterkandidat v.l.n.r
Sandra Simbeck, Klaus Seufzger, Thomas Chiarcos, Michael Limmer, Max Eineichner, Sonja Biberger, Friedrich Steininger

1.000 Unterschriften gesammelt – 500 fehlen noch
Das Bürgerbegehren nach Art. 18a der Gemeindeordnung zur „denkmalgeschützten Sanierung und Restaurierung von Schloss Teisbach“ stößt weiterhin auf große Unterstützung in der Bevölkerung. Aktuell wurden rund 1.000 Unterschriften gesammelt. Um das erforderliche Quorum zu erreichen, werden noch etwa 500 weitere Unterschriften benötigt.

Initiiert wurde das Bürgerbegehren von den Stadträten Michael Limmer, Friedrich Steininger und Klaus Seufzger. Ziel ist es, das Schloss Teisbach inklusive der Schlossmauern zum nächstmöglichen Zeitpunkt denkmalgeschützt zu sanieren, durch restauratorische Maßnahmen zu erhalten und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.
Klare Worte zur Dringlichkeit
Stadtrat Michael Limmer betont die Notwendigkeit zeitnahen Handelns: „Man kann notwendige Maßnahmen nicht aussitzen. Man muss sie anpacken und angehen.“
Seit 13 Jahren befindet sich Schloss Teisbach im Eigentum der Stadt Dingolfing, ohne dass bislang Sanierungsarbeiten am Gebäude oder an den Schlossmauern erfolgt sind. Der fortschreitende Verfall gefährdet die historische Bausubstanz und kann bei weiterem Verzögern zu erheblichen Mehrkosten führen.
Vorgeschichte im Stadtrat
Bereits am 24.03.2024 brachte die Fraktion der Bürgerliste Dingolfing einen Antrag zur denkmalgeschützten Sanierung von Schloss Teisbach in den Stadtrat ein. Obwohl dieser Antrag behandelt wurde, kam es nicht zu einer Abstimmung. Zuvor gab es seit 2020 zahlreiche Anfragen der Bürgerliste und auch anderer Fraktionen – passiert ist jedoch nichts. Das Bürgerbegehren ist daher ein konsequenter Schritt, um den Bürgerwillen sichtbar zu machen.
Sanierung als Chance für Stadt und Kultur
Friedrich Steininger hebt den kulturellen Mehrwert hervor: „Die Sanierung von Schloss Teisbach ist eine Investition in unsere Geschichte und in die kulturelle Zukunft unserer Stadt.“

Nach einer fachgerechten Renovierung kann Schloss Teisbach wieder als Veranstaltungsstätte für kulturelle Veranstaltungen, Vereinsaktivitäten, Ausstellungen und öffentliche Nutzungen dienen. Die Nutzung staatlicher und europäischer Förderprogramme macht die Sanierung auch wirtschaftlich sinnvoll.
Klaus Seufzger verweist auf den breiten Rückhalt in der Bürgerschaft: „Die große Beteiligung zeigt, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft von Schloss Teisbach nicht gleichgültig ist.“
Wo unterschrieben werden kann
Unterschriften für das Bürgerbegehren können weiterhin an folgenden Stellen geleistet werden: Bäckerei Heidobler – Kirchplatz 1, Teisbach, Steuerberater Bergander – Lederergasse 28, Dingolfing, Blumen Schmid – Marktplatz 32, Teisbach sowie an den Infoständen und bei Veranstaltungen der Bürgerliste Dingolfing – Termine sind auf der Homepage der Bürgerliste Dingolfing (buergerliste-dingolfing.de) veröffentlicht.
Aufruf zur Unterstützung
Die Initiatoren bitten alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dingolfing, das Bürgerbegehren zu unterstützen, damit die noch fehlenden 500 Unterschriften zeitnah gesammelt werden können und ein klares Zeichen für den Erhalt von Schloss Teisbach gesetzt wird.
***
Fotos: Elias Limmer
Sehr geehrte Damen und Herren,
bevor ich nun in meiner diesjährigen HH-Rede über die Zukunft spreche, möchte ich zunächst noch
einmal unser ausdrückliches Bedauern zum Rücktritt von unserem Bürgermeister Armin Grassinger
zum Ausdruck bringen. Dass ein engagierter Bürgermeister durch äußere Einflüsse, Drohungen und
Hass zum Rücktritt gezwungen ist, kann nicht scharf genug kritisiert werden. Armin Grassinger hat
gemeinsam mit uns als Stadtrat, den Töchtern der Stadt und allen voran mit den Mitarbeitern der
Stadt viele notwendige, teils überfällige, Projekte auf den Weg gebracht. Ich möchte im Namen
unserer Fraktion unseren ausdrücklichen Dank und großen Respekt für die geleistete Arbeit
aussprechen.
Als bestehendes, demokratisch gewähltes Gremium, müssen wir dennoch den Blick nach vorne
richten. Jeder hier im Raum macht sich Gedanken über die Zukunft unserer Stadt. Die Forderungen
sind bekannt: Die UWG steht für Kontinuität und Bürgernähe. Die CSU fordert ein grünes Band durch
Dingolfing und den Ausbau von Radwegen. Die SPD fordert mehr Transparenz und setzt sich für das
Bürgerheim ein. BfB setzt beharrlich Schwerpunkte und Akzente für eine attraktive Innenstadt und
ein breites Freizeitangebot für junge Menschen.
Auch unsere Forderungen sind bekannt: Mehr kulturelles Leben – konkret die Entwicklung eines
Kulturzentrums der ehemaligen Brauerei Wasserburger; wirtschaftliche Diversität – mittelfristig ein
Gründerzentrum; eine bessere gesamtärztliche Versorgung; bestmögliche Bildungsmöglichkeiten-
angefangen bei den Kleinsten in den Kitas, hinweg über ausreichend Kindergartenplätze und bessere
Rahmenbedingungen im schulischen Bereich; bezahlbaren und verfügbaren Wohnraum für Jung &
Alt; mehr Einsatz im sozialen Sektor und eine bestmögliche Vereinsförderung.
Long story short: die soeben beispielhaft genannten Forderungen unterstreichen, dass alle in diesem
Raum Dingolfing weiterentwickeln wollen. Die Forderungen und Vorschläge sind es wert ausführlich
und sachlich darüber zu diskutieren. Aber sie sind Stückwerk. Radweg hier. Bisschen Kultur dort. –
Alles berechtigt! Aber wohin wollen wir?
Die Welt diskutiert über selbstfahrende Autos, autonomen ÖPNV, über KI-gesteuerte
Mobilitätsnetze, über autonome Lieferroboter oder hybride Shopping-Systeme.
Wir diskutieren darüber ob und wo wir noch einen Trinkwasserbrunnen installieren können.
Das mag eine berechtigte Diskussion sein. Was uns als Gremium aber fehlt ist das „big picture“, das
Ziel vor Augen. Wo ist die Vision für unsere Zukunft – für die Zukunft unserer Kinder, Enkel, Urenkel?
Wie soll Dingolfing 2035 – 2040 – 2045 aussehen? Vielleicht hat jeder von uns, jede Fraktion sogar
eine Antwort darauf. Aber es geht nicht darum was der Einzelne will. Es geht darum in welche
Richtung wir als demokratisch gewählte Vertreter der Stadt wollen – nicht für uns persönlich,
sondern für unsere Mitbürger und unsere Stadt.
Ich könnte nun noch einmal unsere Forderungen wiederholen und vertiefen. Tu ich aber nicht.
Wir fordern übergeordnet eine Vision für Dingolfing mit all seinen Ortsteilen. Wir fordern eine breit
angelegte Initiative mit aktiver Bürgerbeteiligung, mit Beteiligung unserer Unternehmen, Vereine
und sozialen Einrichtungen. Zudem kann eine regelmäßige kommunalpolitische Klausurtagung,
gepaart mit Know-How von Experten für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zu einer fruchtbaren
Vision für Dingolfing führen.
Das ist unsere zentrale Forderung – Wir müssen hin zur großen übergeordneten Vision für uns alle.
Dadurch würde unser vermeintlich neuer Slogan „Dein Dingolfing“ auch gleich eine ganz andere und
tiefere Bedeutung bekommen. Diese Forderung stelle ich wohlgemerkt nicht das erste Mal.
Wir müssen weg vom „ich“ und hin zum „wir“. Die Herausforderungen der Zukunft, u. a. aufgrund
der gesamtwirtschaftlichen Lage in unserem Land, werden größer. Dessen müssen wir uns bewusst
werden! Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam lösen – lasst uns gemeinsam an einem
Strang ziehen – für die Zukunft unserer Stadt!
Abschließend bedanke ich mich bei allen Kollegen, der Stadtverwaltung, allen Mitarbeitern der Stadt
und bei allen die sich an der Entwicklung unserer Heimatstadt beteiligen und engagieren. Ich
bedanke mich für eine gute Zusammenarbeit und wünsche allen frohe Weihnachten, erholsame
Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Michael Limmer
Fraktionsvorsitzender
04.12.2025
Im Ortsteil Schönbühl hat sich in den vergangenen Wochen eine engagierte Bürgerinitiative für die Errichtung eines eigenen Spielplatzes gebildet. Die Initiatorinnen Katharina Huber und Simone Beckman sammelten zahlreiche Unterschriften von Familien, Großeltern und Unterstützern, die sich dringend eine wohnortnahe Spielfläche wünschen.
Die beiden Vertreterinnen übergaben nun die gesammelte Liste an Stadtrat und Jugendbeauftragten Michael Limmer, der die Initiative ausdrücklich begrüßte. Viele Eltern berichten, dass die bestehenden Spielplätze vor allem für kleinere Kinder des Ortsteils nur schwer erreichbar sind. „Das Engagement vor Ort ist immer wichtig – gerne unterstütze ich die Forderung nach einem Spielplatz in Schönbühl. Die Unterschriftenliste ist bereits im Rathaus eingegangen – nun muss wohlwollend geprüft werden wo ein Spielplatz errichtet werden kann“ so Limmer.

Ein eigener Spielplatz würde daher nicht nur die Sicherheit der Kinder erhöhen, sondern auch das soziale Miteinander im Ortsteil stärken und mit einer kleinen Aktion die Lebensqualität für Familien ein Stück weit erhöhen.

Dingolfing kann mehr – Bürgerliste startet mit Rückenwind in die Kommunalwahl 2026
Die Bürgerliste Dingolfing geht mit einem starken Rückenwind in die Kommunalwahl am 8. März 2026. Insgesamt 32 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl. „Ich glaube die Bürgerinnen und Bürger sehen durchaus, dass wir an vielen wichtigen Themen dranbleiben und für die Anliegen der Bevölkerung immer ein offenes Ohr haben“ begründen die Dingolfinger Stadträte Michael Limmer, Friedrich Steininger und Klaus Seufzger den Zuspruch.
„Wir hatten mehr Bewerber als Listenplätze – ein starkes Signal für eine sachliche, bürgernahe Kommunalpolitik in Dingolfing“, sagt Fraktionsvorsitzender Michael Limmer. Wer auf der Liste steht, sei kein Zufall: „Diese Mannschaft steht für frischen Wind, Lebenserfahrung und echte Bürgernähe.“
Breites gesellschaftliches Spektrum
Die Kandidatenliste liest sich wie ein Querschnitt durch die Dingolfinger Stadtgesellschaft: Schüler, Studenten, Arbeiter, Angestellte, Selbstständige und Unternehmer. Viele der Bewerber engagieren sich seit Jahren ehrenamtlich – ob in Kirchen, Sportvereinen, Feuerwehren oder sozialen Einrichtungen.
Zu den Kandidaten gehören unter anderem: Michael Limmer, Klaus Seufzger, Friedrich Steininger, Sandra Simbeck, Stefan Fleischmann, Thomas Chiarcos, Sebastian Waibel, Karl Brei, Max Eineichner, Natalia Burin, Manfred Bauer, Matthias Bergander, Sebastian Herbe, Jakob Süß, Eduard Hoffmann, Bettina Hubauer, Hakan Kuzu, Marcel Reicheneder, Stephan Besl, Diana Totzki, Tuba Wagner, Lukas Meindl, Sonja Biberger, Nina Herbe, Ivonne Beier, Lydia Fischhold, Claudia Siebeneich, Ralf Zeilhofer, Dr. Gabriele Hang und Hans-Jörg Piechotka. Als Ersatzkandidaten treten Manfred Kronbeck und Marcel Hans an.
Überparteilich statt ideologisch
Die Bürgerliste setzt bewusst auf eine überparteiliche Aufstellung. Mitglieder verschiedener demokratischer Parteien befinden sich darunter, die Mehrheit jedoch ohne Parteibuch. „In der Kommunalpolitik hat Parteipolitik nichts verloren – bei uns wird das seit Jahren gelebt“, betont Stadtrat Friedrich Steininger. Stadtrat Klaus Seufzger ergänzt: „Wir arbeiten gemeinsam für Dingolfing – nicht für Parteizentralen.“
Fokus auf Versorgung, Bildung und wirtschaftliche Zukunft
Inhaltlich positioniert sich die Bürgerliste klar. Zu den Schwerpunkten gehören die Sicherung der haus- und fachärztlichen Versorgung, Investitionen in Schulen und Kindergärten sowie eine breiter aufgestellte Wirtschaftsentwicklung. „Unsere Stadt steht vor wichtigen Entscheidungen – und wir wollen die richtigen Impulse setzen“, sagt Steininger.
Wahlprogramm mit Bürgerbeteiligung
Auch beim Wahlprogramm geht die Bürgerliste einen ungewöhnlichen Weg: Statt es nur intern auszuarbeiten, setzt sie auf eine offene Beteiligung. Die Bürgerumfrage „Dingolfing 2035+“ soll konkrete Hinweise aus der Bevölkerung geben, welche Themen den Menschen besonders wichtig sind. Teilnehmen kann man dabei unter anderem auf der Homepage und dem eigens kreierten Dingolfing-Chatbot oder die üblichen Kanäle – und sogar per Postkarte. Alle Informationen dazu gibt es auf Buergerliste-Dingolfing.de.
Am 12.11.2025 hat die Bürgerliste Dingolfing zur Infoveranstaltung über die ärztliche Versorgung in Dingolfing ins Geiger’s Bräustüberl eingeladen.
Der Vortrag der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) in Dingolfing hat deutlich gemacht, dass sich die ambulante medizinische Versorgung – insbesondere im haus- und kinderärztlichen Bereich – zunehmend strukturellen Herausforderungen gegenübersieht. Lange Wartezeiten, fehlende Nachbesetzungen und eine überalterte Ärzteschaft prägen vielerorts bereits heute den Versorgungsalltag.
Auch wenn statistische Versorgungsgrade in einigen Regionen noch akzeptable Werte ausweisen, zeigt sich vor Ort oft ein anderes Bild. Ein hoher Anteil der niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte ist über 60 Jahre alt, zahlreiche Praxisnachfolgen sind unklar oder bislang nicht gelungen.
In der Diskussion wurde auch deutlich, dass klassische Förderinstrumente allein diese Entwicklung nicht aufhalten können. Zunehmend zeichnet sich eine klare Tendenz ab: Immer mehr Ärztinnen und Ärzte bevorzugen eine Anstellung gegenüber der klassischen freiberuflichen Tätigkeit in eigener Praxis. Gründe dafür sind planbare Arbeitszeiten, geringeres wirtschaftliches Risiko, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Entlastung von administrativen Aufgaben.
Damit rückt für Dingolfing weniger die akute Unterversorgung in den Vordergrund, sondern vielmehr die zentrale Frage, wie die künftig benötigten Versorgungskapazitäten mit angestellten Ärztinnen und Ärzten verlässlich sichergestellt werden können.
Vor diesem Hintergrund gewinnen kommunale Zentren für medizinische Grundversorgung (MVZ) an Bedeutung. Sie ermöglichen ärztliche Tätigkeit in kooperativen oder angestellten Strukturen und tragen dazu bei, Versorgung langfristig und verlässlich abzusichern.
Dabei ergänzen und entlasten sie bestehende Praxen und eröffnen Kommunen eine aktive Rolle in der Sicherung der medizinischen Daseinsvorsorge.
Der Informationsabend machte deutlich: Die Sicherung der medizinischen Grundversorgung ist weniger eine Frage kurzfristiger Maßnahmen als auch ein strategischer Auftrag an die Stadt, der frühzeitiges Handeln, neue Strukturen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordert.