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  • Antrag zur Nutzung der ehem. Brauerei Wasserburger

    Antrag nach § 23 der Geschäftsordnung
    Dauerhafte Nutzung der ehem. Brauerei Wasserburger für kulturelle Zwecke & Belebung des Nachtlebens – Schaffung eines Kulturzentrums als überregionales Aushängeschild für Dingolfing

    Sehr geehrte Herr Bürgermeister,

    hiermit stellen wir als Ausschussgemeinschaft gemäß § 23 der Geschäftsordnung der Stadt Dingolfing folgenden Antrag:

    Wir beantragen, dass die ehemalige Brauerei Wasserburger für kulturelle Zwecke genutzt wird. Zielsetzung muss dabei die Belebung des Nachtlebens sein und darüber hinaus Freiräume für kulturelle Zwecke schaffen. Die Umsetzung der ehemaligen Brauerei in ein Zentrum für Kunst und Kultur erfolgt im Jahr 2025.

    Begründung:

    1. Kulturelle Bereicherung: Die Umnutzung der ehemaligen Brauerei Wasserburger bietet die Möglichkeit, einen Raum für kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte, Theater, Kunst und Workshops zu schaffen. Dies würde das kulturelle Leben in Dingolfing, im Landkreis und Niederbayern bereichern und die Bürgerinnen und Bürger ansprechen.

    2. Förderung der Gemeinschaft: Ein kulturelles Zentrum kann als Treffpunkt für verschiedene Generationen und Gruppen dienen, wodurch der soziale Zusammenhalt in Dingolfing gestärkt wird. Es bietet Raum für kreative Projekte und fördert den Austausch zwischen den Bürgern.

    3. Nachhaltige Nutzung: Die Wiederbelebung eines bestehenden Gebäudes ist eine nachhaltige Lösung, die Ressourcen schont und zur Erhaltung des historischen Erbes unserer Stadt beiträgt. Die ehemalige Brauerei Wasserburger hat eine besondere historische Bedeutung und sollte entsprechend gewürdigt werden.

    4. Wirtschaftliche Impulse: Kulturelle Veranstaltungen ziehen Besucher an, was positive wirtschaftliche Effekte für lokale Geschäfte und Gastronomie mit sich bringen kann. Zudem könnten durch die Schaffung von Arbeitsplätzen im kulturellen Sektor neue Perspektiven für die Region entstehen.

    5. Steigerung der Attraktivität als Studentenstadt.
    Als Stadt Dingolfing möchten wir eine erfolgreiche Studentenstadt werden. Ohne einem (urbanen) Kulturleben und ohne Angebot für das Nachtleben hat man keine Chance eine attraktive Studentenstadt zu werden. Ein derart beschriebenes Projekt würde die Attraktivität der Stadt für Jung & Alt erheblich steigern.

    Vorschlag zur Umsetzung:

    Wir schlagen vor, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit der Planung und Umsetzung der Umnutzung der ehemaligen Brauerei Wasserburger beschäftigt. Etwaige Zwischennutzungen als Baulager etc. müssen aufgelöst werden um das Areal für kulturelle Zwecke nutzen zu können und damit das Kultur- und Nachtleben in Dingolfing zu fördern.

    Beispiele die in das Areal der Brauerei Wasserburger integrierbar sind: Bar; Gastronomie; Freilichtbühne – Bühne für Konzerte, Kabarett, Theater; Kunstausstellungen; Probe-/Bandräume, Tonstudio; Räumlichkeiten für Lesungen, Workshops, Seminare, etc.

    Zentrales Anliegen unseres Antrags ist, dass die Atmosphäre einer ehemaligen Brauerei erhalten bleibt und sich etwaige Baumaßnahmen auf das absolute Minimum beschränken (Sicherstellung Brandschutz, Fluchtwege, Hygieneräume, etc.).

    Wir bitten um eine Aufnahme dieses Antrags in der nächstmöglichen Stadtrats- oder Ausschusssitzung und um die Einleitung der notwendigen Schritte zur Prüfung der Machbarkeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

  • Pressemitteilung: Transformationsplan Innenstadt

    Mehr Grün in die Stadt
    Bürgerliste/FDP fordert „Transformationsplan Innenstadt“

    Dingolfing. In Dingolfing wird seit vielen Jahren über die Aufenthaltsqualität der Innenstadt diskutiert. Der damalige Marienplatz mit alten Kastanienbäumen wurde neu gestaltet – seitdem ist in der Innenstadt bis auf Kübelpflanzen kaum mehr Grün zu finden. Die Ausschussgemeinschaft Bürgerliste / FDP fordert seit vielen Jahren Veränderung. Kürzlich wurde ein Antrag auf eine begrünte Fassade in der Fischerei abgelehnt.


    „Wenn man sich die Ergebnisse der Thermografiebefliegung genau anschaut, wird das bestätigt, was ja ohnehin auf der Hand lag: Wo kein Grün ist, jahrelang nur versiegelt wurde und nach wie vor Wege gefunden werden um Begrünung zu verhindern, können sich die versiegelten Flächen ja nur erhitzen und die Aufenthaltsqualität verringern“ sind sich Steininger, Limmer und Seufzger einig. 

    „Wir haben uns für die Fassadenbegrünung in der Fischerei die Arbeit gemacht um bei unabhängigen Fachstellen wie dem Bayerischen Bauministerium, der Bayerischen Architektenkammer, dem Bayerischen Landesfeuerwehrverband eine fachliche Einschätzung für das konkrete Bauvorhaben zu bekommen. Unisono wurde zurückgemeldet, dass aus brandschutzrechtlicher Sicht eine Fassadenbegrünung grundsätzlich möglich ist und ein klares Vorgehen zur einer genehmigungsfähigen Fassadenbegrünung führt. In Dingolfing war es nun offenbar nicht möglich. Das ist nun vergossene Milch, aber wir sollten in Zukunft ganz dringend den Fokus darauf legen, dass wir Wege suchen um Projekte der Begrünung zu realisieren und nicht krampfhaft versuchen uns selbst Steine in den Weg zu legen“ so die Meinung der Ausschussgemeinschaft. 

    Unabhängig von der Begrünung der Innenstadt fordern die Stadträte Friedrich Steininger, Klaus Seufzger und Michael Limmer einen „Transformationsplan Innenstadt“.

    „Wir reden seit jeher über die Attraktivität der Innenstadt, Überhitzung, über fehlendes Grün, zu geringe Aufenthaltsqualität, die Förderung des Einzelhandels, über den Verkehr und Parkplätze oder ein aktives Nachtleben für Jung und Alt. Wir fordern nun ein ganzheitliches Konzept zur Steigerung der Innenstadt. Alles andere ist Klein Klein und Aktionismus. Der Transformationsplan Innenstadt soll dabei aber nicht nur im Rathaus entstehen, sondern Hand in Hand mit den Interessensträgern der Innenstadt und einer aktiven Bürgerbeteiligung“ fordern Bürgerliste und FDP. 

    „In einem ganzheitlichen Ansatz müssen wir schrittweise die inhaltlichen Bausteine abarbeiten. Vor allem müssen wir aber vom Reden ins Handeln übergehen und endlich mit ersten Maßnahmen beginnen“ so die Ausschussgemeinschaft abschließend.

  • Pressemeldung: Klaus Seufzger als Nachrücker – Innenstadt und Schloss Teisbach

    Fraktion Bürgerliste / FDP mit personeller Veränderung
    Klaus Seufzger als Nachrücker ab Mai im Stadtrat – Innenstadt und Schloss Teisbach weiter im Fokus

    Einen harmonischen Stabwechsel gab es bei der Ausschussgemeinschaft Bürgerliste / FDP. Aufgrund eines Wohnortwechsels von René Kleiner rückt Klaus Seufzger als Stadtrat zum Mai 2024 in das Dingolfinger Kommunalgremium nach.

    Unverändert möchten sich Friedrich Steininger, Michael Limmer und Klaus Seufzger aktiv und engagiert für eine positive, innovative und nachhaltige Entwicklung der Stadt mit allen Stadtteilen einsetzen. „Wir bedanken uns sehr herzlich für die engagierte Tätigkeit von René Kleiner der aus persönlichen Gründen leider ausscheidet. Die Zusammenarbeit war stets konstruktiv und kollegial. Nichtsdestotrotz werden wir natürlich unser Engagement zum Wohle der Stadtentwicklung fortsetzen und mit Klaus Seufzger weiter forcieren“ so der Fraktionsvorsitzende Michael Limmer.

    Eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung ist der Ausschussgemeinschaft seit Tag eins wichtig. „Wir brauchen mehr Grün in der Innenstadt, egal ob das bei der Fischerei 14 als Eintrittstor in die Stadt ist oder im weiteren Kern der Innenstadt. Bei uns wurde leider nahezu jeder Quadratzentimeter versiegelt worunter die Aufenthaltsqualität leidet –  das müssen wir korrigieren “ fordert Friedrich Steininger.

    Neben der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt wird auch weiter der Fokus darauf liegen wie man als Studentenstadt attraktiver werden kann. „Wir sind freilich nicht so einwohnerstark wie München oder Regensburg, aber wenn wir als Studentenstadt bestehen wollen, müssen wir besser noch heute als morgen bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehört ein adäquates Angebot für das Nachtleben genauso wie bezahlbarer und verfügbarer Wohnraum für die Studenten die zu uns kommen wollen“ so Klaus Seufzger der darüber hinaus den Ausbau einer guten Fahrradinfrastruktur zu seiner Herzensangelengheit erklärt. 

    „Neben der Innenstadt gibt es für die Ortsteile einiges zu tun. Für die neu-entstehende Dorfmitte in Höfen müssen die Anwohner und Vereine vor Ort aktiv in die Planung einbezogen werden – dann kann da in Kombination mit dem Feuerwehrhaus etwas richtig tolles entstehen und die Attraktivität in Höfen immens gesteigert werden. Ganz generell sollten wir bei allen wesentlichen Planungen die Bevölkerung besser involvieren“ beschreibt Limmer seine Vision für eine bürgernahe Kommunalpolitik.

    Für den Ortsteil Teisbach hat die Ausschussgemeinschaft kürzlich einen Antrag zur denkmalgeschützten Sanierung für das Schloss Teisbach eingereicht. „Seitdem die Stadt das Schloss gekauft hat, wird über das Schloss diskutiert, aber nicht gehandelt. Wir sehen darin ein tolles Wahrzeichen das es zu erhalten gilt. Die Außenfassade und Gemäuer werden sichtlich nicht besser. Das ganze Schlossareal muss einen höheren Fokus einnehmen – es ist endlich Zeit zu handeln“ sind sich die Akteure der Ausschussgemeinschaft Bürgerliste / FDP einig.

  • Antrag: Errichtung eines Krematoriums

    Antrag nach §23 der Geschäftsordnung:

    Errichtung eines Krematoriums auf städtischem Gelände

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

    gemäß §23 der Geschäftsordnung der Stadt Dingolfing stellen wir hiermit folgenden Antrag:

    Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeit der Errichtung eines Krematoriums auf dem Gelände des städtischen Friedhofs oder auf einem anderen geeigneten Gelände zu prüfen. Dabei soll auch die Möglichkeit eines Eigenbetriebs, eines Pachtbetriebs oder eines externen Investors untersucht werden.

    Begründung:

    Die Bestattungskultur in unserer Stadt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Wie aus dem Bericht im Dingolfinger Anzeiger vom 15. März 2024 hervorgeht, werden mittlerweile 77% der Beerdigungen in Dingolfing als Urnenbestattungen durchgeführt. Dies stellt eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2013 dar, als der Anteil der Erdbestattungen noch doppelt so hoch war.

    Die Errichtung eines Krematoriums in Dingolfing würde dem örtlichen, regionalen und überregionalen Bedarf entsprechen und die Bestattungskultur der Bevölkerung widerspiegeln. Ein Krematorium vor Ort würde unnötige Fahrkilometer vermeiden und die Anteilnahme der Angehörigen bei der Einäscherung erleichtern. Zudem steht das erforderliche Gelände auf dem Friedhof und auf angrenzenden städtischen Grund zur Verfügung. Die vorhandene Infrastruktur würde die Investitionskosten überschaubar halten und viele Transportkilometer einsparen.

    Es ist zu beachten, dass die Errichtung eines Krematoriums in Dingolfing nicht in direkte Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen in der Region treten würde. Vielmehr würde es eine Ergänzung des bestehenden Angebots darstellen und die Versorgung der Bevölkerung in diesem Bereich verbessern. Krematorien sind erfahrungsgemäß gewinnbringend und können einen positiven Beitrag zur kommunalen Wirtschaft leisten.

    Die Erstellungskosten für einen Eigen- oder Pachtbetrieb sollen in den Haushaltsplan 2025 aufgenommen werden. Im Falle eines Investors würden sich diese Kosten erübrigen. Wir bitten daher um eine positive Prüfung und Entscheidung zu diesem Antrag.

    Mit freundlichen Grüßen                                           

    Friedrich Steininger
    Stadtrat (Bürgerliste Dingolfing) gez. Michael Limmer (FDP), René Kleiner (Bürgerliste)